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Indian E-music – The right mix of Indian Vibes… » Britt Weyde


Wer hat nun den ganzen Hype verursacht?

Delivered... Britt Weyde | Scene | Fri 20 Jul 2012 5:52 am

Kühner Cumbia Digital, CD-Cover mit Wimmelbildern, psychodelisch-wuchtige Videos, furiose Mixtapes und eine eigene Fernsehshow machen den Style des argentinischen Labels ZKK-Records aus. Die Bass-lastigen Elektrosounds der ZKK-Musiker basieren auf der Cumbia Villera, einer eigenständigen Cumbia-Version aus Argentinien. Der Texaner Grant C. Dill hat sie in die Clubs der Welt gebracht.

Einer der Hauptverursacher kommt aus Texas. Grant C. Dull hat 2006 in Buenos Aires das Label ZZK-Records mitgegründet, das sich der Verbreitung tropisch-urbaner Sounds verpflichtet fühlt – was dem Label mit seinen mittlerweile knappen Dutzend KünstlerInnen zweifellos gelungen ist. Hier vermählt sich die gute alte Cumbia in Form von gesampelten Versatzstücken mit elektronischen Beats. Darauf schien die Bass-lastige Clubmusikszene nur gewartet zu haben.

Bevor das Label gegründet wurde, machte die Party-Reihe „ZZK-Club“ im In-Viertel Palermo mit wöchentlichen Shows und DJ-Sets von sich reden. In den frühen Tagen lief vieles noch improvisiert ab: Da konnte es schon einmal passieren, dass es um 5 Uhr morgens Spontanauftritte von Soundsystems gab oder dass Pablo Lescano (quasi einer der „Erfinder“ der Cumbia Villera) sich bei einem von El Remolóns Auftritten anbot, Keyboard zu spielen. In diesen Nächten wurden neue Genres erschaffen, spontanes Zusammenspielen führte zu späteren Kooperationen bei Studioaufnahmen. Im Jahr 2008 erschien der erste Sampler, „ZZK Sound Vol. 1- Cumbia Digital“ (der auch auf Vinyl erhältlich ist!). Ein Jahr später folgte Teil 2 der Kompilation, auf der Cumbia nach wie vor eine wichtige musikalische Referenz ist, sich aber auch schon andeutet, dass die Reise weitergeht – auf der fieberhaften Suche nach immer wieder neuen Hybriden.

Blogs und soziale Netzwerke machten ZZK weltweit bekannt, mittlerweile sind die ZZK-Künstler auf allen Kontinenten aufgetreten. Allein im Jahr 2011 bestritten ZZK-Artists zehn internationale Touren in Europa sowie Nord- und Südamerika. Buenos Aires ist musikalisch gesehen ein fruchtbares Biotop: „Überall ploppt etwas Neues auf, die Stadt ist voll mit hungrigen, hart arbeitenden Musikern, die sich gegenseitig pushen“ erklärte Grant Dull kürzlich gegenüber dem englischen Magazin DazedDigital.

Die ZZK-Ästhetik von Videos, Live-Shows, CD-Covers und Webauftritt ist knatschbunt und wirkt wie ein ironisches Zitat der 90er-Jahre-Cumbia mit ihrem schlechten und sexistisch aufgeladenen Geschmack, z.B. im Hinblick auf die notorischen halbnackten Bikini-Girls auf den billig zusammengebastelten CD-Covers der Cumbia Villera.

Wer sich auf die Suche nach dem ZZK-Sound macht oder vielleicht auch einen Live-Auftritt mitbekommen möchte, sollte nach folgenden Namen Ausschau halten: Fauna, Chancha Via Circuito, El Remolón, King Goya, Mati Zundel, El G, Tremor, Douster, Frikstailers und die erste Dame im Club: La Yegros. Die neueste ZZK-Entdeckung sind die singenden Brüder Ignacio und Luciano Brasolin, die unter dem Namen Super Guachin im Dezember 2011 ihre erstes Mini-Album herausgebracht haben. Die letzte Release stammt von dem poprockige Mati Zundel mit Los Animales Super Forros, der mit seinem Album Amazónico Gravitante zum Tanz durch den Sommer lädt und gleich auf YouTube mit einem wunderbar schrägen Video vertreten ist…

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ZZK-Tracks können zwar auch auf CD erworben werden, das Meiste wird jedoch digital verkauft. Das neue Lieblingsprojekt des Label-Gründers ist ZZK-TV, eine Fernsehshow im Internet, die die ZZK-KünstlerInnen weltweit auf die Rechner und Smartphones bringt.

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Die ZZK-Leute sind jedoch nicht die einzigen, die der Cumbia ein elektronisches und Bass-lastiges Gewand verpasst haben. El Hijo de la Cumbia gehört ebenso zur Topliste der Elektro-Cumbiancheros wie der Vorort-Barde mit dem klangvollen Namen El Chávez. Er war früher bei den Ska-Mestizo-Bands Nuca und Árbol tätig und hat mit seinem Album „Moron City Groove“ noch einmal deutlich gemacht, wo die argentinische Cumbia ihr eigentliches Zuhause hat: Gar nicht so sehr im mittelschichtigen Innnenstadt-In-Viertel Palermo, sondern im Conurbano Bonaerense, den Vororten der argentinischen Hauptstadt.

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Tremor – Caracol (EP / Digital Release) (ZZK Records / Seed)
Lagartijeando – Neobailongo (Vinyl) (ZZK Records / Crosstalk Chicago)
VA – Poirier – Las Americas V.1 (EP / Digital Release) (ZZK Records / Seed)
El Remolon – Pibe Cosmo B Sides (Web Edition) (ZZK Records)
Tremor – Caracol (Vinyl) (ZZK Records / Crosstalk Chicago)
Douster – Triassic (EP / Digital Release) (ZZK Records / Seed)
King Coya – Cumbias De Villa Donde (LP) (ZZK Records / Ultrapop)
Fauna – La Manita de Fauna Remixes (Web Edition) (ZZK Records)
Villa Diamante – Empacho Digital (Web Edition) (ZZK Records)
VA – ZZK Sound Vol. 2 (LP) (ZZK Records / Nacional Records)
Fauna – La Manita de Fauna (Vinyl) (ZZK Records / Crosstalk Chicago)
El Remolón – Pibe Cosmo (Vinyl) (ZZK Records / Crosstalk Chicago)
El Remolón – Pibe Cosmo (LP) (ZZK Records / Ultrapop)
Chancha Vía Circuito – Rodante (Vinyl) (ZZK Records / Crosstalk Chicago)
Chancha Via Circuito – Rodante (LP) (ZZK Records / Crosstalk Chicago / Ultrapop)
Fauna – La Manita de Fauna (LP) (ZZK Records / Ultrapop)
VA – ZZK Sound Vol. 1 – Cumbia Digital (Vinyl) (ZZK Records / Crosstalk Chicago)
VA – ZZK Sound Vol. 1 – Cumbia Digital (LP) (ZZK Records / Ultrapop)

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Weiterlesen auf norient:

Cumbia – Grenzwelten einer Subkultur von Darío Blanco Arboleda
A History of Futurist Cumbia von Moses Iten
Die frische Kraft der alten Rhythmen von Knut Henkel

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